Mittwoch, 12. März 2014

Produkttest: Nude Magique CC-Cream Anti Müdigkeit von L'oreal Paris


Ich bin immer auf der Suche nach dem perfekten "No Make-up Make-up" und bisher eifrige Nutzerin von BB-Creams (gekauft und selbstgemischt).

Diesmal im Test: Die Nude Magique CC-Cream von L'oreal Paris anti Müdigkeit

Menge: 30ml
Preis: um die 11€


Was ist eine CC-Cream?
CC- Cream steht für "Color Correction" und soll den Hautton korrigieren und somit perfektionieren.

Was verspricht die Nude Magique CC-Cream von L'oreal Paris anti Müdigkeit?
Die Creme soll sich beim Auftragen an die Hautfarbe des Nutzers anpassen und dabei für ein ebenmäßigeres Hautbild, sowie für nahtlose Deckkraft, eine frischere Ausstrahlung, bis zu 24 Stunden Feuchtigkeit und somit für einen insgesamt perfekteren Teint sorgen.

Deckkraft: leicht bis mittel

Sinah testet:
Eine kleine Menge von ungefähr zwei bis drei Erbsen auf die Finger geben und dann gleichmäßig auf dem Gesicht verteilen. Die Creme schimmert ein wenig pigmentiert, als würde sich eine Art Highlighter in ihr befinden, der Effekt verschwindet aber sofort beim Auftragen im Gesicht.
Der Duft ist meiner Meinung nach recht angenehm, aber für jene, die kein Fan von Aromastoffen in der Gesichtspflege sind, wahrscheinlich zu stark. Zunächst fühlt es sich an, als würde man einfach nur eine normale Gesichtscreme auftragen, da die CC-Cream sich leicht verteilen lässt und schön Feuchtigkeit zu spenden scheint. Bei gutem Licht beginnt man allerdings recht schnell das Orange zu bemerken, welches sich langsam aber sicher im Gesicht verteilt. Meine Haut ist so wechselhaft wie das Wetter und kann von sehr dunkel im Sommer, bis sehr hell im Winter wechseln. Jetzt gerade ist sie bei einem Zwischending angekommen, also nicht extrem hell, und am Hals zeichnet sich klar und deutlich KEIN nahtloser Übergang ab. Hauttonanpassend? Nicht wirklich! Das Gesicht wirkt zwar durch die gleichmäßige pfirsichfarbene Creme frisch, aber um die Sache wirklich als "unauffällig" zu bezeichnen, müsste ich die Creme bis tief ins Dekolleté verteilen, was sie mit Sicherheit recht schnell leer machen würde. Eine andere Möglichkeit wäre, den Rand mit normaler Feuchtigkeitscreme zu verblenden. Die Deckkraft von leicht bis mittel kann ich bestätigen, da kleine Unreinheiten zwar abgedeckt, meine Augenringe allerdings noch sichtbar sind. Außerdem habe ich festgestellt, dass das Ergebnis sehr viel besser ist, wenn ich (die extrem trockene Haut hat) mein Gesicht vorher mit einer guten Feuchtigkeitscreme einschmiere, allerdings hatte ich gehofft, dass die CC-Cream mir diesen Schritt ersparen würde. Wer also weniger trockene Haut hat, für den ist der Feuchtigkeitseffekt genau richtig, für Menschen mit fettiger wahrscheinlich ein wenig zu viel des Guten.

Fazit:
Für diesen Preis habe ich mir definitiv mehr erhofft! Bei mir ist der Pfirsichton zwar nicht allzu falsch, aber dennoch stelle ich mir einen "nahtlosen Übergang" anders vor. Bei wem der Farbton hinhaut, der sieht auch auf jeden Fall frisch aus, aber so hauttonanpassend, wie man es sich eigendlich erhofft, ist es nicht, weshalb ich jedem mit extrem heller bis heller Haut von der CC-Cream abraten würde. Ich werde sie in jedem Fall aufbrauchen, sie dabei aber wahrscheinlich zusätzlich noch mit einer normalen Gesichtscreme mischen. Ich würde nicht sagen, dass sie wirklich schlecht ist, allerdings verspricht sie, gerade was die Farbanpassung angeht, mehr als sie halten kann. Würde der Hautton zuverlässiger sein, wäre die Nude Magique CC-Cream von L'oreal Paris mit Sicherheit ein schönes Produkt. Leider überzeugt sie mich aber nicht bedingungslos für den Kaufpreis von 11 Euro und so greife ich lieber auf den Vorgänger, die BB-Cream, zurück, von der es inzwischen wirkungsspezialisierte Versionen gibt.

1 Kommentar:

Sari hat gesagt…

puuh, 11 Euro, bei sowas frage ich mich eh immer, wo der hohe Preis herkommt. Schade, ein frischerer Teint wäre schon eine schöne Sache

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