Donnerstag, 29. September 2016

Vegetarische Quiche mit Süßkartoffel und Feta // Resteverwertung

Also so langsam sieht es ja nun wirklich nicht mehr so recht nach Sommer aus. Dafür hat der Herbst, in all seiner Farbenpracht, Einzug gehalten. Da ich richtig Lust auf herbstliche Küche habe, allerdings grad so gar keine Zeit finde einen Kürbis kochfertig zu zerkleinern, gibt es heute eine suuuper leckere Quiche mit Süßkartoffel, Feta und Gemüse. Ich weiß nicht, ob das allgemein bekannt ist oder ob es nur mir so vorkommt, aber ich finde Kürbis und Süßkartoffel ähneln sich ziemlich vom Geschmack her. Bei diesem Rezept verzichten wir auch auf diese böse böse Sahne und nehmen stattdessen Quark. Glaub mir, von nun an mache ich es nie wieder anders!
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Wir brauchen:

Eine Kuchen oder Quicheform
275g Blätterteig (gibt es oft schon abgepackt im Kühlregal)
3 EL magerer Kräuterquark
3 Eier
1 Packung Fetakäse
100g Brokkoli
100g Blumenkohl
1 Süßkartoffel (rund 200g)
1 Frühlingszwiebel
Ein paar Cherrytomaten
1 Hand voll Pinienkerne oder Walnüsse
Salz, Pfeffer, Chilli, Rosmarin, Thymian
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Zunächst einmal beginnen wir damit den Blumenkohl und den Brokkoli in die einzelnen Rösschen zu zerteilen und sie gemeinsam mit der kleingewürfelten Süßkartoffel gar zu kochen. Wichtig ist, dass du das Gemüse anschließend mit Küchenpapier abtupst, weil wir es überhaupt nicht gebrauchen können, dass die Zutaten unsere Quiche später durchsuppen.

Währenddessen kannst du schonmal den Blätterteig ausrollen und in der eingefetteten Quicheform auslegen. Denk daran auch einen schön dicken Rand zu machen, der später lecker knusprig werden kann. Solltest du Teig über haben, dann hebe dir diesen auf und lege ihn in den letzten 5-10 Minuten im Ofen einfach noch oben auf die Quiche. Den Teig solltest du am besten, bevor wir weitere Zutaten in die Form geben, gute sieben bis zehn Minuten bei 180 Grad in den vorgeheizten Backofen schieben, um sicher zu gehen, dass er richtig durch ist.

Während der Teig also schonmal ein bisschen vorbackt, verrührst du in einer Schüssel die Eier, den Quark und die Gewürze. Wenn der Teig im Ofen beginnt ein wenig aufzubacken, kannst du ihn wieder rausnehmen und die Süßkartoffeln und das restliche Gemüse darin verteilen. Auch kannst du nun den Fetakäse in Würfel schneiden und dazwischen platzieren. Bevor die Quiche nun wieder zurück in den Ofen kommt, giesst du noch vorsichtig die Quark-Ei-Mischung darüber. Sollte dir diese ein bisschen zu fest vorkommen, kannst du sie noch mit ein wenig Milch strecken.

Je nach Ofen wird deine Quiche zwischen 30 und 40 Minuten brauchen. Sie ist fertig, wenn die Flüssigkeit fest geworden ist und der Rand, als auch die Quark-Ei-Oberfläche, goldbraun sind. Wenn du das Gefühl hast, dass sie keine fünf Minuten mehr im Ofen sein muss, kannst du ein paar Cherrytomaten platzieren, ein paar Frühlingszwiebelringe verteilen und die gerösteten Pinienkerne oder ein paar Walnüsse (oder einfach beides) darüber streuen. Auch kannst du jetzt noch übrig gebliebenen Teig ein bisschen dekomäßig auf die Quiche legen. Keine Sorge, das bisschen wird ganz schnell durch sein!

Obwohl du die leckere Quiche natürlich sofort verputzen kannst, empfehle ich dir sie erst zu essen, wenn sie schon fast abgekühlt ist. Aus irgendeinem Grund schmeckt sie so nämlich noch besser. Ein super Rezept also, um dein Mittagessen vorratsmäßig vorzubereiten und am nächsten Tag mit zur Schule, Uni oder Arbeit zu nehmen. Auch kannst du alles an Gemüse reinwürfeln, was dir schmeckt und somit die Reste verbrauchen, mit denen du nichts mehr anzufangen weißt!
Guten Hunger!


Montag, 19. September 2016

Liebster-Blog-Award-Nominierung und FAQ

Mit dem Liebster-Blog-Award weist man auf Blogs hin, die einem aufgefallen sind und besonders gefallen. Jasmin von jasminjuin hat mich für eine Nominierung auserkoren und mir ein paar Fragen zum Thema Bloggen gestellt, die ich in diesem Beitrag beantworten möchte. Auf ihrem Blog beschäftigt sich Jasmin viel mit dem Thema Beauty und Selbstreflexion, aber auch Beiträge zum Reisen oder zur Ernährung kannst du auf ihrem Blog finden.

Im Anschluss werde ich auch vier weitere Blogs nominieren, die ich wirklich absolut lesenswert finde und die mehr Aufmerksamkeit verdient haben! Sinn und Zweck ist es, Blogs vorzustellen und diese mit neuen Interessierten zu teilen und zu vernetzen.
1. Was hat dich dazu bewegt einen Blog ins Leben zu rufen?
Redebedarf! Ich bin eine Person, die sich viel Rat und Hilfe im Internet sucht. Sei es für die Steuererklärung, für die Wahl des Studiengangs oder der richtigen Tamponmarke. Irgendwann jedoch reichten mir die Informationen nicht mehr aus und ich beschloss selbst das Wort zu ergreifen und meine Meinung auf transparenter Ebene im Internet zu äußern. Ich habe einfach im Stillen gehofft, dass meine Erfahrungen irgendwem da draußen nützen würden. Den Anstoß letztendlich gab mir aber meine Schwester, die selbst einen Blog führt.

2. Mit was fotografierst du? Iphone, Spiegelreflex etc.?
Seit Anfang des Jahres photographiere ich mit einer Spiegelreflexkamera (Nikon D3300), die ich von meinen geliebten Freunden zum Geburtstag bekommen habe. Als sie sahen, wie gern, aber kläglich ich mit meinem alten Handy photographierte, ergriffen sie die Initiative und planten eine tolle Überraschung. Noch bin ich am üben und ich habe sicherlich noch viel zu lernen, aber ich liebe dieses Gerät!

3. Woher holst du dir deine Anregungen für deine Beiträge?
Da ich nie lange im Voraus meine Beiträge plane, schreibe ich diese eigentlich relativ instinktiv. Dabei hole ich mir nirgendswo besondere Inspiration. Manchmal kann eine Freundin etwas inspirierendes sagen, an anderen Tagen ist es Langeweile und wiederum an anderen Tagen ein Ausflug ins Grüne. ÜberlebensKUNST erzählt ja größtenteils von der Bewältigung des Alltags und da passt es auch irgendwie dazu, dass bestimmte Projekte einfach beim Reden oder Schaffen entstehen. Oft reiße ich einfach den Kühlschrank auf und improvisiere und wenn mir gefallen hat, was ich da fabriziert habe, versuche ich es beispielsweise festzuhalten.

4. Wo möchtest du unbedingt mal hinreisen?
Eigentlich gibt es da kein Limit. Ich liebe die Ferne, das ist schon immer so gewesen. 350 Tage im Jahr denke ich darüber nach, wie es wäre, wenn ich jetzt woanders sein könnte. Allerdings fehlt dafür häufig das Geld. Was bei mir auf jeden Fall ganz oben auf der Liste steht ist natürlich Ägypten (Kairo, Gizeh, Deir el-Bahari, Luxor), aber auch Orte wie Japan oder Bali will ich unbedingt mal besuchen.

5. Gibt es einen Grund dafür?
Nun ja, nach Ägypten möchte ich natürlich, da ich Ägyptologie studiere und ich gerne mal sehen würde, was ich da immer so lerne und übersetze. Aber im Grunde habe ich eine große Vorliebe für Länder, die Deutschland in keinster Weise ähneln. Ich würde auch gerne mal nach Schottland oder Portugal reisen, aber eine Reise nach Thailand beispielsweise, wäre kulturell gesehen nochmal eine ganz neue Erfahrung!

6. Hast du ein Lebensmotto?
Es wäre falsch von mir zu behaupten, dass es so wäre, weil sich dieses alle zwei Wochen verändert. Was sich aber eigentlich immer durch mein Leben zieht ist dieser eine Song von Rolf Zukowsky in dem ein Mensch "Ich schaff das schon, ich schaff das schon. Ich schaff das ganz alleine! Ich kommt bestimmt, ich komm bestimmt auch wieder auf die Beine. Ich brauch dafür, ich brauch dafür, vielleicht ne Menge Kraft. Doch ich hab immerhin schon ganz was anderes geschafft."singt.

Immer, wenn ich das Gefühl habe, dass ich nicht mehr Herr meiner Selbst bin oder nicht mehr weiter weiß, dann summe ich das in meinem Kopf und plötzlich scheint alles irgendwie einfacher zu werden.

7. Gibt es einen Lieblingsblog den du regelmäßig liest?
Hier sind eigentlich alle Blogs aufgezählt, die ich am meisten verfolge. Allgemein mag ich gerne Beiträge, die ein bisschen sarakstisch und gesellschaftskritisch geschrieben sind. Eben einfach Beiträge, die einem keine perfekte Welt vorheucheln, sondern die einfach knallhart ehrlich sind und einen aber auch mal so richtig zum Lachen bringen. Dazu gehört beispielsweise auch der Blog http://hisarahlinda.com, bei dem Sarah ihre wahnsinns Abnehmgeschichte erzählt. Aber nicht mal die ist das Lesenswerte daran, sondern ihr amüsanter Schreibstil, der mich jeden Tag zum Lachen bringt.
8. Auf welchen Gegenstand könntest du nicht verzichten?
Da ich die Erreichbarkeit übers Handy eigentlich die meiste Zeit als belastend empfinde und Gegenstände größtenteils ersetzbar sind, würde ich sagen es ist meine Kamera. Egal was es ist, ich mag das Gefühl, dass ich in der Lage bin zu jeder Zeit alles fest zu halten und über alles zu berichten. Würde mein Haus abbrennen, würde ich mir vermutlich alles Wichtige schnappen und in Sicherheit bringen und anschließend die Kamera nehmen, um die Geschehnisse festzuhalten.

9. Hast du einen Traum oder dir diesen sogar schon erfüllt?
Diese Frage klingt irgendwie, als müsste ich jetzt einen Song, wie bei "Rapunzel neu verföhnt" schwingen und von einer Insel und viel Geld quatschen. Tatsächlich ist mein größter Traum aber, dass ich mein Leben lang die Wahl habe zu tun was ich will und zu sein wer ich will und das dies jedem Menschen auf dieser Welt möglich gemacht wird. Eigentlich will ich nichts mehr als meinen Teil dazu beitragen, dass jeder Mensch für sich selbst einstehen kann. Ich fühle mich des öfteren als sei ich ein Spielball der Umstände. Das Gefühl keine Wahl zu haben versetzt mich in Panik und löst Platzangst aus. Ich brauche es für mein Seelenwohl, dass ich die volle Kontrolle über meine Entscheidungen habe. Materiell gesehen, war es schon immer mein Traum eine Zeit lang im Ausland zu leben. Dafür braucht man natürlich Geld. Diese Möglichkeit offen zu haben, wäre ebenfalls sehr erfüllend für mich.

10. Wo siehst du deinen Blog in 5 Jahren?
Das möchte ich ehrlich gesagt gar nicht wissen. Ich weiß nicht was dieser Blog in 5 Jahren sein wird und ob er überhaupt noch exitieren kann. Einen Blog zu führen braucht Zeit, Mühe und Muse und solange mein Leben diese Dinge bereit hält, werde ich auch mein Bestes tun weiterhin Beiträge zu veröffentlichen. Mir persönlich würde es sehr gefallen, wenn mein Blog sich in eine journalistischere Richtung bewegen würde und ich abseits von DIY´s und Rezepten auch von Geschehnissen berichten könnte. Je nachdem wie ich mich allerdings verändern werde, wird sich auch der Blog verändern und da ich noch nicht weiß, was mein zukünftiges Ich sein wird, wird mein Blog vorrangig noch ein kleines Rätzel bleiben.

11. Welche 3 Eigenschaften gefallen dir an deiner Persönlichkeit?
Was für eine fiese Frage, wo es doch so viel einfacher ist seine Mängel aufzuzählen, als seine Stärken. Worin ich, glaube ich, sehr gut bin ist Empathie. Ich weiß nicht wieso, aber ich blicke auf eine lange Liste von Menschen zurück, die sich mir erstmals haben öffnen können. Vielleicht liegt es daran, dass ich selber schon viel durch gemacht habe, aber ich liebe es, dass Menschen mir zu vertrauen scheinen und ich Teil an ihren Geschichten haben kann. Außerdem bin ich sehr vielseitig. Es gibt eigentlich nichts, worauf ich keine Lust haben könnte und ich bin immer offen für neue Ideen.  Und zu guter letzt, versuche ich immer gerecht zu sein. Egal, ob mir jemand sympatisch ist oder nicht, ich beteilige mich ungern an Lästereien, solange sie nicht berechtigt scheinen und räume auch Menschen Stärken ein, die andere auf Grund von Missgunst einfach ausblenden.

Und nun zu meinen Nominierungen:

Thales from the comfort zone: Nathi lässt uns weniger an ihren Worten, als an ihren Bildern teil haben. Aber diese, glaub mir, sind einen Besuch immer wert! Egal was sie tut oder wo sie hingeht, ihr Zeichenbuch ist ein ständiger Begleiter und die Studien, Kritzeleien und Werke, die darin entstehen, veröffentlicht sie auf ihrem Blog. Immer wieder schön!

Ninjafood: Janka ist Meisterin darin in jedes Gericht, was sie zubereitet, etwas Gesundes hinein zu schmuggeln. Mit ihren Rezepten versucht sie keinen extremen Ernährungsweisen nach zu gehen, sondern das zu tun, was jeder von uns endlich mal lernen sollte: Die Mitte aller Maße zu finden. Seit einer Weile schaue ich immer mal gerne vorbei und ihre eingeschmuggelten Ninjas auf den Photos bringen mich oft zum Schmunzeln.

Quietschfidel: Karo und Larissa schreiben, ähnlich wie ich, über das einfache Leben und darüber, wie man es sich schmackhaft machen kann. Das kann mit leckeren Rezepten, geldsparenden DIY´s oder durch anregende Gespräche und Gedankengänge geschehen. Entstanden ist der Blog der zwei Freundinnen, als mehrere Kilometer sie trennten und bis heute nutzen sie ihn als gemeinsames kreatives und gedankliches Ventil. Besonders empfehlenswert ist die Rubrik "Denkbares", in der sie auf aktuelle Ereignisse und gesellschaftliche Entwicklungen eingehen.

Ich und das Leben: Alex´ Blog fühlt sich ein wenig so an wie ein "Follow me around" auf Youtube. So wie der Blogtitel ja eigentlich schon vermuten lässt, wird man beim Lesen beinahe zu einem Teil ihres Lebens. Dabei ist das Stöbern im Leben eines Fremden eine wahre Freude, wenn man es mit einem so spritzigen Menschen wie Alexandra zu tun hat. Und mit ihren jungen 18 Jahren, sind ihre Photos nicht von schlechten Eltern.

Meine Fragen an euch:
1) Findest du, dass dein Vorname zu dir passt und welchen wolltest du schon immer haben?
2) Wenn du einen Freund oder ein Familienmitglied zu allem überreden könntest, was würdest du mit ihr/ihm unternehmen wollen?
3) Wenn du deinem 12 jährigem Selbst einen Rat geben könntest, welcher wäre es?

4) Gibt es einen Blog mit dem du für dein Leben gern mal kooperieren würdest?
5) Was ist die wundersamste Frage, die dir je gestellt wurde?
6) Wenn das ganze Jahr über die gleiche Jahreszeit herrschen würde, welche würde dir am schnellsten auf die Nerven gehen?
7) Wie viel Raum ´nimmt dein Blog in deinen Gedanken und in deinem Alltag ein?
8) Mal ganz ehrlich: Was für Charaktereigenschaften imponieren dir am meisten? (Abgesehen von den üblichen wie Freundlichkeit, Zuverlässigkeit, Humor etc.)
9) Zeig uns hier ein Bild auf dem du dir ganz offen und ehrlich mal eingestehen kannst, dass du dich ansehnlich findest! ( Schluss mit der Unsicherheit!)
10) Welches Talent hättest du wirklich gerne, von dem du glaubst, dass du es nicht besitzt?
11) Würdest du jetzt nochmal ganz von vorne einen Blog erstellen, welchen Titel würdest du ihm geben?

Freitag, 16. September 2016

Leinwand dekorieren // Einfache Wanddeko


Kunst ist ja gern so ein Diskussionsthema. Da bemalt einer eine Leinwand mit roter Farbe, kassiert dafür Millionen und die Einen reagieren ergriffen, während die Anderen sich darüber den Mund zerreißen. Viel schlimmer finde ich allerdings diese Null-acht-fünfzehn Bilder, die in Möbelhäußern und Co. verkauft werden, bei denen nur ein paar geometrische Muster aufgedruckt sind, die dich gut 20-30€ kosten und die dann nicht einmal farblich perfekt in die Einrichtung passen.
Ganz ehrlich, da gebe ich doch lieber das Geld für ein paar hübsche Vasen und Kissenbezüge aus und fertige mir dann selber Bilder an, die gut in die kahl gebliebende Ecke passen. Ich kann förmlich hören wie du gerade aufstampfst und sagst: "Sinah, Gerede ist ja schön und gut, aber nicht jeder kann eben einfach mal so ein Bild malen."

Ich sag dir was, das kann ich auch nicht. Aber ich kann Krepppapier aufkleben, Farben ausleihen und für ein paar Euro eine Leinwand kaufen und mehr ist überhaupt nicht von Nöten, um eine schöne, farblich passende Wanddeko für mein Zimmer zu kreiren.
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Du brauchst:
Ein paar Gouachefarben deiner Wahl
Eine Rolle Kreppklebeband
Ein Gemüsenetz (z.B. die Verpackung deiner Zitronen, Zwiebeln, Orangen etc.)
Schablonen und Sticker
Pinsel und Schwämme
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Streifen, Quadrate und Rauten:
Diese Variante ist so einfach, dass du sie auch prima mit deinen Freunden und Kindern machen
kannst. Du brauchst nichts weiter zu tun, als das Kreppband streifenartig und im gleichen Abstand auf der Leinwand aufzukleben. Schön mit den Fingern festdrücken, damit die Linien sauber sind und dann die freien Stellen in den Farben deiner Wahl anmalen. Wichtig ist allerdings, dass du wirklich wartest, bis alles sehr gut getrocknet ist, bevor du das Kreppband wieder abziehst! Bei den Quadraten und Rauten gehst du genauso vor. Im Endeffekt kannst du jedes Muster aufkleben, das dir gefällt. Malerische Fähigkeiten und hohe Konzentration sind hier nicht von Nöten und trotzdem wird das Endergebnis super cool aussehen.

Netzmuster:
Hierfür zerschneidest du einfach die Netzverpackung, in der häufig beispielsweise Zwiebeln oder Zitronen verkauft werden, sodass du ein großes Netzrechteck erhälst. Dieses legst du einfach auf deine Leinwand, dipst einen Schwamm in die gewünschte Farbe und tupfst die wiederum auf das Netz. Es wird ein richtig cooler Schuppeneffekt entstehen, der als Farbverlauf getusch, wunderschön aussehen wird.








Schablonen und Sticker:
Eine ebenfalls sehr einfache Methode ist auch sich einfach Schablonen aus dem Internet
auszudrucken. Bilder von Vögeln, Balloons oder Blumen. Der Trick ist einfach entlang der Form auszuschneiden, das Motiv auf die Leinwand zu legen und dann wild nach Laune mit dem Schwamm und dem Pinsel darüber zu malen. Also über den Rand, versteht sich. Auf die Weise bleibt das Motiv auf der Leinwand weiß und der Rest wird farbig. Genauso gut kannst du einfach Buchstabensticker aufkleben oder den guten alten Kindergartentrick verwenden, bei dem du einfach eine Zahnbürste in Farbe tunkst und dann mit dem Finger darüber fährst, um die Farbe aufs Blatt zu sprühen. Die alten Tipps sind eigentlich immernoch die Besten. Wenn du einen leichten 3D-Effekt erzielen möchtest, empfielt es sich an den Rändern etwas dunkler zu werden. Zum Beispiel neben den Krepppapierstreifen oder an den Rändern des Netzes. Auch habe ich einfach Moosgummibuchstaben aufgeklebt, die ich vorher in der gewünschten Farbe angemalt habe.

Leinwände kosten, je nach Größe, im Billigladen zwischen zwei und fünfzehn Euro. Auch Farben kann man inzwischen sehr günstig bekommen oder aber man leiht sie sich eben von einer Freundin oder einem Freund. Schöne Wanddeko muss nicht teuer sein und es ist auf jeden Fall auch ein tolles Gefühl danach gefragt zu werden und dann erzählen zu können, dass man sie selbst gemacht hat.

Wie würdest du dir so ein Bild gestalten und in welchem Zimmer gibt es noch leere Ecken, die du füllen willst?


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